| Das Wort
Lawine bedeutet "gleiten". Der Schnee gleitet
an einem Hang mit höherem Gefälle herunter in die
Tiefe. Bei Schneehöhen in den Alpen von 3-4 m besteht
überall extreme Lawinengefahr. Dabei kommt es auf die Schichtung
des Schnees an, denn nur, wenn die Schichtung des Schnees
instabil ist, also einige Stellen eine hohe
Gleitfähigkeit aufweisen, können sich Lawinen rasch
lösen.
Drei
Lawinenarten werden unterschieden:
- Die Staublawine,
die bei hohen Mengen Neuschnee hernierdergeht.
Auf Altschnee fallen meist hohe Neuschneemengen,
die dann auf der Altschneedecke abrutschen.
Die Grundlawine
entsteht durch Tauwetter. Bei hoher
Sonneneinstrahlung oder Plusgraden taut es an
einigen Stellen kräftig, wobei ganze Teile eines
Schneefeldes einfach abreißen und den Berg
hinabgleiten.
- Die Touristenlawinen
lösen sich durch äußere Einwirkungen, wie
Skifahrer, Bergsteiger oder aber auch durch
starken Wind. Kleinste Erschütterungen bringen
den Schnee in Bewegung.
Der beste
Schutz gegen Lawinen ist ein dichter Bergwald, der den
Schnee festhält. Leider wurde in den Alpen kräftig
gerodet, so daß teure künstliche Betonschutzwände
einen schlechten Waldersatz darstellen müssen.
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